Miriam, ihre Ermüdung vergessen, rutschte zu einer Freiheit ohne bestimmte Merkmale. Es schien zu ihr, daß das Licht, mit dem das Zimmer gefüllt wurde, heller wuchs, und Reiniger. Sie fühlte, daß sie nichts anschaute und doch davon bewußt war, das ganze Zimmer wie ein Bild in einem Traum. Angst verließ sie. Der Mensch Formen überall um sie verloren ihre Macht. Sie wurden übergeströmt und schwächen sich ab. . . . Der nachdenkliche Schwung der Musik veränderte sich zu Dringlichkeit und Betonung. . . . Es kam näher und näher. Es kam nicht von der candlelit-Ecke wo das Klavier war. . . . Es kam davon überall. Es trug sie heraus das Haus, aus der Welt. Es beeilte sich mit ihr, auf und auf zu großer Helligkeit. . . . Alles wuchs heller und heller. . . . Gertrude Goldring, der Australier, machte Geräusche mit ihren Händen, Sie blies Papiertaschen auf, die gesteckt wurden. Miriam griff ihre Wollnadel und fädelte es ein. Sie zeichnete der Wolle durch ihre Leinwand, einer, drei, fünf,,
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